Nach dem Aufbau eines Hackintosh war ich von der Bedienung und Innovation derart positiv beeindruckt von Apple, dass ich mir dachte: „Warum auch kein Mobile von Apple?“.2013 - MacBook2 Kopie Typisch Apple kommen die Produkte in einer edlen und schönen Verpackung – nicht anders als hier beim MacBook. Das Herz schlägt tatsächlich schneller beim Auspacken des Gerätes, wobei der Lieferumfang zusätzlich keine Wünsche offen lässt: MacBook, Netzteil (mit kurzem Aufladekabel sowie einem zusätzlichen Verlängerungskabel; insgesamt etwa vier Meter lang), Mac OS X Snow Leopard  und eine detaillierte Bedienungsanleitung.

Das MacBook überzeugt nach der Devise „Weniger ist mehr“: Erst die Schlichtheit verleiht dem MacBook die wirkliche Genialität. Mit der Hintergrundbeleuchtung wird das Leuchten des Apple-Symbols auf dem Deckel des MacBooks ermöglicht; was jedoch nicht heissen soll, dass die Hintergrundbeleuchtung nur dafür ausgelegt ist.2013 - MacBook4 Kopie Zusammengeklappt ist das MacBook wirklich sehr flach und wiegt auch nicht viel. Auf der linken Seite befinden sich der Anschluß zum Aufladen, eine für kabelverbundenes Netzwerk und FireWire, zwei USB-Anschlüsse sowie einen Kopfhörer-Anschluß, der für gewöhnlich auch für externe Boxen geeignet ist. Auf der rechten Seite befindet sich das SotIn-DVD-Laufwerk, welches weder rausfährt noch -springt: Der Datenträger wird eingeschoben. Auf dem Deckel, in der Mitte über dem Display, befinden sich WebCam sowie Mikrofon. Die WebCam kann im Vergleich zu anderen Laptop-WebCams wirklich sehr tolle Fotos machen. Die Echtzeit-Übertragung in Netzwerken klappt demnach auch ruckel- und einwandfrei.2013 - MacBook1 Kopie Auch der Sound weiß richtig zu überzeugen: Kein Rauschen, kein Blechern, keine Dumpfheit. Beim ersten Einschalten des MacBooks kommt wie gewohnt der angebissene Apfel in einer gestochen scharfen Auflösung. Das ist für Apple-Kenner und -Liebhaber ein Moment des Schmunzelns, für alle anderen vermutlich der „WOW!-Effekt“. Wie bei allen anderen Betriebssystemen auch sind zum Start einige Informationen des Halters notwendig – vielleicht auch etwas mehr als bei den anderen Betriebssystemen, aber man sollte bedenken, dass man zeitgleich, mit den angegebenen Informationen, sein MacBook bei Apple registriert und somit von der Garantie Gebrauch machen kann.2013 - MacBook6 Kopie Eine Installation des „Mac OS X Snow Leopard“ ist nicht notwendig, denn das Betriebssystem ist schon vorinstalliert und die Festplatte formatiert und konfiguriert – fehlt also nur noch die Personalisierung. Mit der Personalisierung kann es auch schon sofort losgehen, denn Apple liefert seine Produkte mit 40% Akku aus. Die gewöhnlichen Basics bei einem Betriebssystem – Rechner, Wetter, Kalender etc. – sind selbstverständlich vorinstalliert.

Danach geht schon so ziemlich alles wie geschmiert. Das Andocken und die Synchronisierung von Apple-Produkten stellt auch kein Problem dar – verständlich, aber auch nicht Apple-Produkte, wie z.B. USB-Sticks, Drucker, Lautsprecher, Mobiltelefone etc. konnte ich ohne Probleme anschließen und auch verwenden. 2013 - MacBook5 KopieDies bezüglich habe ich des Öfteren von enttäuschten Menschen gehört, jedoch weiß ich nicht, was diese falsch gemacht haben. Wie gesagt: Bei mir ohne Probleme und Zickereien.

Fazit: Lasst Euch nicht vom Preis erschrecken – der ist wirklich eindeutig gerechtfertigt!

 

SSD + HDD im Macbook: DVD raus

Apples Rechner sind grundsätzlich schnell, moderne Intel-Prozzis machen das möglich. Verzögernd wirkt sich als Bremse die  eingebaute Festplatte aus. Dagen kann man schnell Abhilfe schaffen.

Wenn man sich nicht sicher ist, wie man vorgehen soll, kann man sich bei ifixit.com die Anleitung ansehen. Dann kann es auch schon losgehen. Da ich nur eine SSD 60Gb zur Verfügung hatte, benötigte ich  weiteren Speicherplatz, wenn nicht ständig mit externen Speichermedien herumhantiert werden soll. Darum entschloß ich mich kurzerhand das DVD-LW, welches ich kaum noch nutzte, gegen eine HDD zu tauschen. Dafür wird ein HDD-Adapter benötigt, der anstelle der DVD eingebaut wird. Es gibt diverse Anbieter, ich habe den der Firma Hardwrk verwendet. Ziemlich teuer, aber ich wollte wieder mal eine deutsche Firma unterstützen.

Der Einbau wird in der mitgelieferten Anleitung recht gut und nachvollziehbar erklärt.

  • Öffnen des Gehäuses
  • Entfernen des eingebauten DVD-LW
  • Ausbau der internen HDD
  • Einstecken der  HDD in den Hardwrk-Einbaurahmen
  • Einbau dieses Caddys inklusive HDD an die Position des vorher entfernten DVD-LW
  • Einbau der SSD an die Position, die vorher die HDD inne hatte
  • Schließen des Gehäuses

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Sobald alles wieder zugeschraubt ist, muss das Betriebssystem OSX auf der SSD installiert werden. Die SSD wird zum bootbaren Systemlaufwerk. Da ich mir vorher ein Image gemacht hatte, konnte ich dieses mit meinen Einstellungen und Programmen zurückspielen und wie gewohnt weiterarbeiten. Da jetzt eine SSD im Mac werkelt, sollte man nicht vergessen den Trim-Enabler zu installieren. Anschließend sollte der Nutzerordner in OSX auf die interne HDD ausgelagert werden. Auf diese Weise landen automatisch alle Daten, wie Musik, Filme und sonstige Benutzerdateien direkt auf der großen HDD. Das ist auch der Grund, weshalb die zu kaufende SSD nicht unbedingt allzu viel Kapazität benötigt. Auf ihr landen wirklich nur die Systembestandteile von Betriebssystem und die Dateien diverser Programminstallationen. Mein MacBook schafft den Bootvorgang vom Einschalten bis Betriebsbereitschaft nach dem Einbau in 16 Sekunden. Das ist ein ordentlicher Wert. Auch Programme, wie Aperture oder iMovie benötigen nur noch wenige Sekunden bis zur Anwendungsbereitschaft. Im Zusammenspiel mit 4 GB Arbeitsspeicher und dem Intel Core Duo in meinem MacBook macht das Hardwrk-Adapterkit und die schnelle SSD einen guten Eindruck.  Mein Fazit: Lohnenswertes Upgrade.